Gemeinde Westendorf

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Das Thema „Barrierefreiheit“ steht auf der To-do-Liste

Im Interview (11/2015): Jürgen Almer ist nicht nur 2. Bürgermeister der Gemeinde Westendorf, sondern auch Senioren- und Behinderten-
beauftragter im Ort.

Jürgen Almer
Jürgen Almer

Herr Almer, würde man die ärztliche Versorgung in Westendorf beleuchten, sieht es dabei ziemlich mau aus, richtig?
Jürgen Almer: Das stimmt. Wir haben keinen Arzt im Ort, dafür jedoch ärztliche Versorgung in Nordendorf und Meitingen. Nach Meitingen fährt sogar der Rufbus. [hier auf das Dokument „rufbus_flyer2.pdf“ verlinken]

Ihre To-do-Liste als Senioren- und Behindertenbeauftragter der Gemeinde ist vermutlich sehr lang. Was ist den Betroffenen wichtig?
Jürgen Almer: Wir haben das Thema „Barrierefreiheit“ bei einem unserer Bürgerstammtische in den Fokus gerückt. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass wir hier Nachholbedarf haben. Nur das Pfarrheim der Katholischen Pfarrgemeinde St. Georg in Westendorf [interner Link] ist barrierefrei. Weder die Gaststätte noch die Sportstätte und auch nicht das Rathaus sind barrierefrei zugänglich. Ziel ist es nun, mit Betroffenen und Außenstehenden eine Begehung zu machen, um zu klären, was verändert werden muss.

Und was konnte bereits in Westendorf umgesetzt werden?
Jürgen Almer: Der neu eröffnete Dorfladen war ein wichtiger Schritt, auch um wieder ein Geschäft in die wachsende Gemeinde zu bringen. Zudem ist im neuen Wohngebiet „Am Kornfeld“ geplant, ein Mehrfamilienhaus barrierefrei zu gestalten.

Herr Almer, Sie selbst sind gebürtiger Westendorf. Verraten Sie einmal, wie hat sich die Gemeinde über die Jahre verändert?
Jürgen Almer: Westendorf ist zu einer innovativen Gemeinde herangewachsen. Die Landwirtschaft ist weniger geworden, die Industriebetriebe hingegen sind mehr geworden. Durch die große Aktivität der Vereine hat jeder, der hier lebt und mitmachen möchte, einen guten Zugang. Oft ist die Kindertagesstätte [interner Link] ein Berührungspunkt junger Familien, doch auch im Neubaugebiet entstehen Beziehungen.

Was haben Sie in Ihrer Zeit als Gemeinderat als die wichtigsten Meilensteine im Dorf erlebt?
Jürgen Almer: Ich wurde 2014 zum zweiten Mal in den Gemeinderat gewählt. Ich finde es schön, dass gemeinsam Entscheidungen getroffen werden. Natürlich ist und bleibt die Dorferneuerung ein Thema, das mit der Neugestaltung des Dorfplatzes begonnen hat und mit der Anlage der neuen Festwiese noch lange nicht endet. Auch die Baugebiete sind ein großes Thema und wir sind froh, sowohl den Westendorfern als auch anderen Interessierten einen Bauplatz zur Verfügung stellen zu können.

Leben Sie gern hier?
Jürgen Almer: Ja. Ich war einmal kurz weg, bin aber dann gleich wieder gekommen. Mein aktueller Lieblingsplatz ist am Brunnen beim Dorfplatz.

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