Gemeinde Westendorf

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Die Westendorfer Jugend ist in den Vereinen gut aufgehoben

Im Interview (11/2015): Oliver Schneider ist Jugendbeauftragter und Mitglied des Gemeinderats.

Oliver Schneider
Oliver Schneider

Herr Schneider, was macht die Gemeinde Westendorf denn jugendfreundlich?
Oliver Schneider: Die Ortsvereine in Westendorf habe eine sehr gut aufgestellte Jugendarbeit. Dort können sich die Jugendlichen nach ihren Wünschen und Neigungen betätigen. Zudem engagieren sich einige als Ministranten [interner Link].

Und wo geht die Westendorfer Jugend zur Schule?
Oliver Schneider: Der Löwenanteil geht auf die Realschule in Meitingen, ein kleiner Teil geht auf die Mittelschule dort. Wer auf das Gymnasium möchte, fährt nach Wertingen, Gersthofen oder nach Augsburg. Einige wenige besuchen auch weiterführende Schulen in Donauwörth. Verkehrstechnisch betrachtet führt der Zug nach Meitingen, Donauwörth und Augsburg. Mit dem Bus geht es für die Schüler nach Wertingen. Die Gersthofer Schüler fahren mit dem Zug nach Meitingen und von dort aus mit dem Bus weiter.

Inwiefern haben die Jugendlichen in Westendorf denn ein Mitspracherecht?
Oliver Schneider: Beim Jugendforum hat die Westendorfer Jugend die Chance, aktiv Wünsche einzubringen. So konnten sie auch aktiv die Gestaltung der neuen Festwiese beeinflussen und sich für einen neuen Skaterplatz stark machen. Offensive Wünsche hat die Westendorfer Jugend indes wenig.

Sie selbst sind kein gebürtiger Westendorfer. Was hat Sie denn zum Zuzug bewegt?
Oliver Schneider: Die verkehrsgünstige Lage, die Überschaubarkeit des Dorfes und die erschwinglichen Bauplätze. Seit 1989 wohne ich in Westendorf. Es wird einem leicht gemacht, klarzukommen, denn Westendorf ist ein offenes Dorf ohne Cliquen. Wer sich also nicht gerade im Haus oder im Keller versteckt, wird schnell bei Nachbarn, in der Kirche oder über die Kindertagesstätte  Anschluss finden. Zudem ist in Westendorf immer etwas los – sei es beim Maifest, beim Straßenfest, beim Gartenfest, bei Theateraufführungen und beim Pfarrfasching, zu dem selbst ich als Nicht-Fasching-Fan gehe.

Und worauf ist die Gemeinde besonders stolz?
Oliver Schneider: Natürlich sind wir stolz, dass wir eine Kindertagesstätte und eine Grundschule im Ort haben. Diese wird im Übrigen gerade modernisiert. Doch auch der neue Dorfplatz ist schön geworden und die Kirche ist eine wichtige Institution im Ort.

Wo sehen Sie Westendorf in zehn Jahren?
Oliver Schneider: Westendorf wird moderat wachsen. Wir werden weiterhin eine Kindertagesstätte und eine Grundschule haben und unsere Dorfgemeinschaft wird so gut bleiben, wie sie aktuell ist. Die Vereine werden es wohl schwerer haben, Leute zu finden, die Verantwortung übernehmen, denn das ist auch immer mit Zeitaufwand verbunden, den viele scheuen. Dafür werden sicherlich Alternativen gefunden, die die Verantwortung breiter fächern. Durch die Mischung aus alten und jungen Westendorfern bleibt der Ort attraktiv.

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Hauptstraße 26
86707 Westendorf

08273 / 9 18 24

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