Gemeinde Westendorf

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Den Westendorfer Pfarrer traf die Beorderung überraschend

Im Interview (11/2015): Pfarrer Andreas Jall ist bereits im sechsten Jahr in Westendorf. Für ihn war es eine Überraschung – und ein Glücksfall.

Zum 1. September 2017 hat Pfarrer Jall die Gemeinde Westendorf verlassen und ist nach Starnberg gewechselt.

Die Pfarrei Westendorf und die Pfarreiengemeinschaft Nordendorf werden sich gleichzeitig zusammenschließen. Die neue große Pfarreiengemeinschaft wird der Pfarrer Pater Norman D`Souza leiten.

Andreas Jall
Andreas Jall

Herr Jall, erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Tag in Westendorf?
Andreas Jall:
Oja, durchaus. Die Beorderung nach Westendorf traf mich unerwartet. Vor meiner Zeit in Westendorf war ich Jugendpfarrer für den Stadt- und Landkreis Augsburg. Gerne wollte ich zurück in eine Dorfgemeinde, aus der ich auch ursprünglich stamme. Ich war überrascht, trotz der Promotion noch eine so relativ große und so lebendige Pfarrei zu bekommen. Doch wegen der vielen Ehrenamtlichen unserer Pfarrei ist diese Doppelaufgabe zu meistern.

Haben Sie denn nun den Schock überwunden?
Andreas Jall: Ja. Heute weiß ich, die Katholische Pfarrgemeinde St. Georg Westendorf ist ein wahrer Glücksfall. Es ist eine lebendige Gemeinde mit einem großen ehrenamtlichen Engagement und einem guten Miteinander im Dorf sowie mit dem Pfarrgemeinderat, der Kirchenverwaltung und anderen Gruppen und Gremien.

Und wie würden Sie Westendorf in wenigen Worten beschreiben?
Andreas Jall: Westendorf ist sehr lebenswert, hat eine gute Infrastruktur und eine gute Verkehrsanbindung. Westendorf ist alles andere als ein Schlafdorf. Hier leben Menschen, agieren Vereine und der Zusammenhalt ist groß. Wer sich engagieren möchte und hier dabei sein will, kann das auch.

Und welche Rolle spielt die Katholische Pfarrgemeinde St. Georg in Westendorf dabei?
Andreas Jall: Wir sind Teil dieses dörflichen Lebens. Wir unterhalten die Katholische Kindertagesstätte St. Georg und bieten mit dem Pfarrheim einen Ort an dem Gemeindeleben stattfinden kann. Dort finden Kindergeburtstage, Taufen und auch andere Veranstaltungen und Vereinsfeste statt. Das Pfarrheim ist aktuell der einzige, größere Raum im Ort, der barrierefrei zugänglich ist. Zudem ist dort auch die Bücherei untergebracht. Unser Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen. Bei jungen Familien mit Kindern funktioniert dies besonders gut, denn sie sind in Mutter-Kind-Gruppen und der Kindertagesstätte ohnehin in Kontakt.

Die Jugend ist ja mitunter auch sehr eng mit der Pfarrei verwurzelt, richtig?
Andreas Jall: Ja, wir haben eine große Ministrantengruppe von über 100 Ministranten. Die älteste Ministrantin ist 26, die Jüngste neun. Gemeinsam unternehmen wir Ausflüge, bereiten den Jugendgottesdienst vor, sind aktiv bei karitativen Aktionen und veranstalten jährlich das Mini-Lager.

Wie denken Sie wird sich Westendorf entwickeln?
Andreas Jall: Mit Blick auf die letzten fünfeinhalb Jahre ist auffallend, dass viele Leute nach Westendorf gezogen sind. Man könnte den Ort fast schon als „Boomvillage“ bezeichnen. Dadurch bleibt Westendorf jung und der automatische Wandel wird begünstigt.

Kontakt

Hauptstraße 26
86707 Westendorf

08273 / 9 18 24

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