Gemeinde Westendorf

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Weiterentwicklung der Dorfmitte

Weiterentwicklung der Dorfmitte
09/2017 Während der Sommerferien wurde in zwei Zeitungsartikeln — „Westendorf zukunftssicher machen“ und „Für die Dorfmitte gibt es viele Ideen“ — die Weiterentwicklung unserer Dorfmitte thematisiert. Gerne möchte ich Ihnen nun noch ein paar zusätzliche Informationen zukommen lassen.
Bereits mit dem Beginn der Legislaturperiode im Mai 2014 und einem ersten Seminarwochenende des Gemeinderats bestand Einigkeit im Gremium, dass die Überplanung des Dorfplatzes (Nord) die Gemeinde in den kommenden Jahren beschäftigen wird.
Begründet war und ist dies zum einen darin, dass durch den Neubau des Bauhofes im Gewerbegebiet ohnehin eine zu überplanende Freifläche in der Dorfmitte entsteht. Zum anderen sollten aber auch Ideen entwickelt werden, wie ein barrierefreier Zugang zur Rathauskanzlei und zum Sitzungssaal realisiert werden kann. Vor allem beim Sitzungssaal, der auch als Trauungsraum dient, ist die nicht gewährleistete Barrierefreiheit allgegenwärtig.
Spätestens mit dem Ankauf des Dorfladens 2015, dessen Bausubstanz auch nicht mehr in bestem Zustand ist, war allen im Gemeinderat klar, dass das Potential— summa summarum blicken wir auf 4400 Quadratmeter „Dorfmitte“ —große Chancen für die Weiterentwicklung unseres Dorfes bietet.
Daraufhin durften sich im Gemeinderat drei Planungsbüros mit ihren Konzepten vorstellen. Als Sieger ging das Architekten- und Planungsteam Schober hervor, mit dem der Gemeinderat auch schon ein Seminarwochenende durchgeführt hat. Dieses Büro ist mittlerweile beauftragt worden, eine sogenannte Feinplanung durchzuführen, bei der die Machbarkeit von möglichen Projektansätzen herausgearbeitet werden soll.
Parallel dazu hat sich die Gemeinde um die Aufnahme in ein Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung beworben, in das wir nun als eine von vier Gemeinden aus Schwaben aufgenommen wurden. Mit der Aufnahme in das Programm „Marktplatz der Generationen“ sind wir nun Teil eines Förderprogramms, das kleinere Kommunen bei den Herausforderungen unterstützt, die der demografische Wandel mit sich bringt. Dabei geht es um weit mehr als nur um seniorengerechten Wohnraum.
Grundsätzlich werden hier die Chancen und Potentiale herausgearbeitet, um eine gute Infrastruktur in unserem Dorf langfristig zu erhalten. Hierbei wird der Fokus auch auf folgende Themen gelegt: Nahversorgung, Mobilität, Gesundheit und Pflege sowie die gesellschaftliche Teilhabe und das bürgerschaftliche Engagement.
In der Komplexität der Herangehensweise wollen wir das Zentrum unseres Dorfes weiter aufwerten und dadurch die Dorfmitte noch einmal deutlich stärken. Nach der Grundlagenermittlung, welche wahrscheinlich noch bis zur Jahresmitte 2018 andauernd wird, sollen die Ergebnisse der Bürgerschaft präsentiert werden. Dies wird dann auch das Startsignal für die erwünschte Bürgerbeteiligung sein – mit dem Ziel aus den wahrscheinlich vielen Ideen, die Besten für unsere Dorfmitte herauszuarbeiten.
08/2017 Augsburger Allgemeine: Westendorf zukunftssicher machen

08/2017 Augsburger Allgemeine: Für die Dorfmitte gibt es viele Ideen